20.11.2025
Chefsache Armut: Südtiroler Armutsnetzwerk mit klarer Unterstützung von Landesregierung und Landtag
Armutsnetzwerk SüdtirolIm Rahmen des Treffens wurde das Jahresprogramm 2026–2027 beschlossen. Geplant sind eine öffentliche Anhörung im Landtag am 24. April 2026, verstärkte Sensibilisierung der Öffentlichkeit sowie ein besonderer Fokus auf leistbares Wohnen. Zudem sollen aktuelle Daten zu Einkommen und Lebensbedingungen erhoben werden, um faktenbasierte Entscheidungen zu ermöglichen. Zur Koordinatorin des Netzwerks wurde Elisa Berger bestellt.
Zudem ist auch der Südtiroler Landtag dem Netzwerk beigetreten: Landtagspräsident Arnold Schuler hat das Armuts-Manifest unterzeichnet und stärkt damit die Allianz gegen Armut.
Seit Mai 2025 arbeiten 21 Institutionen und Organisationen unter der Koordination des Dachverbandes für Soziales und Gesundheit zusammen, um Armut systematisch und präventiv zu bekämpfen. Das Netzwerk umfasst mittlerweile ein breites Spektrum an Organisationen – von Sozialverbänden über Kultur- und Umweltinitiativen bis hin zu kirchlichen Einrichtungen und Wirtschaftsvertretern. Mit der Unterstützung von Landesregierung und Landtag wächst das Armutsnetzwerk weiter und setzt ein starkes Signal: Armut kann nur durch gemeinsames Handeln, langfristige Strategien und breite Beteiligung wirksam bekämpft werden.
Mehr Informationen: www.poor.bz.it
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