25.02.2026
Persönliche Assistenz wird weiter gestärkt
Dachverband für Soziales und Gesundheit
Derzeit profitieren 18 Menschen in Südtirol von der Leistung „Selbstbestimmtes Leben und gesellschaftliche Teilhabe“, die Personen mit Behinderungen bei einem Leben außerhalb der Herkunftsfamilie unterstützen soll. Mit den finanziellen Beiträgen können notwendige Assistenzleistungen bezahlt werden. Im Jahr 2025 wurden durchschnittlich rund 23.500 Euro pro Person ausbezahlt, insgesamt stellte das Land über 423.000 Euro zur Verfügung.
Die Höhe der Leistung wird individuell berechnet – abhängig von der anerkannten Pflegestufe sowie möglichen Zusatzbedarfen wie einer 24-Stunden-Anwesenheit einer Assistenzperson, aktiver Nachtwache oder weiterer externer Unterstützungsleistungen.
Bereits im Dezember hatte die Landesregierung eine automatische Anpassung der Beträge beschlossen, um inflationsbedingte Kostensteigerungen abzufedern und die Kaufkraft der Betroffenen zu sichern. „Durch diese Erhöhung von Amts wegen wurde die Leistung zeitnah und unbürokratisch angepasst“, erklärt Soziallandesrätin Rosmarie Pamer.
Parallel dazu will das Land den Bereich der Persönlichen Assistenz weiter stärken. Ein zentraler Bestandteil ist das neue Projekt „selAvì – selbstbestimmt Leben / vita indipendente“, das im März 2026 startet. Es wurde von Kolping Südtirol und der Genossenschaft Promos gemeinsam mit dem Landesamt für Menschen mit Behinderungen erarbeitet und vom ESF+ Fonds mit knapp 500.000 Euro finanziert.
Ziel ist der Aufbau einer zentralen Anlauf- und Koordinationsstelle, die Menschen mit Behinderungen sowie deren Angehörigen umfassende Beratung, Information und Unterstützung im Bereich Persönliche Assistenz bietet. Vorgesehen sind unter anderem individuelle Begleitung, Peer-Evaluation und die aktive Beteiligung von Menschen mit Behinderungen in allen Projektphasen.
Die Höhe der Leistung wird individuell berechnet – abhängig von der anerkannten Pflegestufe sowie möglichen Zusatzbedarfen wie einer 24-Stunden-Anwesenheit einer Assistenzperson, aktiver Nachtwache oder weiterer externer Unterstützungsleistungen.
Bereits im Dezember hatte die Landesregierung eine automatische Anpassung der Beträge beschlossen, um inflationsbedingte Kostensteigerungen abzufedern und die Kaufkraft der Betroffenen zu sichern. „Durch diese Erhöhung von Amts wegen wurde die Leistung zeitnah und unbürokratisch angepasst“, erklärt Soziallandesrätin Rosmarie Pamer.
Parallel dazu will das Land den Bereich der Persönlichen Assistenz weiter stärken. Ein zentraler Bestandteil ist das neue Projekt „selAvì – selbstbestimmt Leben / vita indipendente“, das im März 2026 startet. Es wurde von Kolping Südtirol und der Genossenschaft Promos gemeinsam mit dem Landesamt für Menschen mit Behinderungen erarbeitet und vom ESF+ Fonds mit knapp 500.000 Euro finanziert.
Ziel ist der Aufbau einer zentralen Anlauf- und Koordinationsstelle, die Menschen mit Behinderungen sowie deren Angehörigen umfassende Beratung, Information und Unterstützung im Bereich Persönliche Assistenz bietet. Vorgesehen sind unter anderem individuelle Begleitung, Peer-Evaluation und die aktive Beteiligung von Menschen mit Behinderungen in allen Projektphasen.
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