30.06.2026
Vorstellung des Armutsnetzwerks im Südtiroler Landtag
Dachverband für Soziales und GesundheitArmutsnetzwerk Südtirol
Das Armutsnetzwerk wurde auf Initiative des Dachverbandes im Mai 2025 in Bozen gegründet. Es ist ein Zusammenschluss von Organisationen der Zivilgesellschaft und öffentlichen Einrichtungen, mit dem Ziel, die Ursachen des Phänomens Armut an der Wurzel zu bekämpfen und konkrete Präventionsmaßnahmen zu fördern. Im Mittelpunkt des Programms 2026-2027 stehen die Themen bezahlbare Mieten, Bildungsarmut sowie Datenerhebung und -überwachung. Der Südtiroler Landtag hat das entsprechende Manifest im vergangenen November unterzeichnet, womit er einem einstimmig angenommenen Antrag Folge leistete.
Um dem Plenum die Zusammensetzung und die Ziele des Netzwerks vorzustellen, wird der Präsident des Landtages, Angelo Gennaccaro, am
Mittwoch, dem 1. Juli 2026,
von 10.00 bis 11.00 Uhr
im Sitzungssaal des Landtages
Silvius-Magnago-Platz 6
in Bozen
die Vertreter des Netzwerks im Plenarsaal begrüßen: Roberta Rigamonti, Vorsitzende des Dachverbandes für Soziales und Gesundheit KDS, und Elisa Berger, Koordinatorin des Armutsnetzwerkes Südtirol, werden einen Überblick über das Netzwerk geben und die Partner des Koordinierungskreises und der Arbeitsgruppen sowie die geplanten Initiativen vorstellen. Ruth Sapelza und Evan Tedeschi, Forscher an der UniBZ, werden das Thema „Die Herausforderungen der Armut. Eine empirische Analyse des Südtiroler Falls“ erläutern. Abschließend werden Christa Ladurner, Soziologin beim Forum Prävention, und Monica Devilli, Präsidentin des Coopbund Alto Adige Südtirol, zwei Schlüsselthemen der Koordinierungsarbeit behandeln: Bildungsarmut und bezahlbare Mieten.
Anschließend ist ein Austausch mit den Abgeordneten vorgesehen.
Journalistinnen und Journalisten sowie Medienvertreterinnen und -vertreter sind eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen.
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