14.05.2026
LGBTQIA+-Personen mit Behinderungen, chronischen oder seltenen Erkrankungen und geschlechtersensible Politik: der Dachverband ist in ein Forschungsprojekt des Instituts für Minderheitenrecht von Eurac Research eingebunden
Andere InstitutionDachverband für Soziales und Gesundheit
„Wie kann Südtirol intersektionale und geschlechtersensible Behindertenpolitiken entwickeln, welche Gleichstellung und Selbstbestimmung fördern?“ – dies ist die Forschungsfrage, die das Projekt SEEDS („Social Empowerment and Equity in Disability and Gender in South Tyrol“), initiiert vom Institut für Minderheitenrecht von Eurac Research, beantworten möchte.
LGBTQIA+-Personen mit Behinderungen, chronischen oder seltenen Erkrankungen erleben häufig Unsichtbarkeit, geringere Autonomie sowie Hindernisse beim Zugang zu Bildung, Arbeit und sozialem Leben – Faktoren, die das Risiko geschlechtsspezifischer Gewalt erhöhen und die Ausübung sexueller und reproduktiver Rechte einschränken. In Südtirol ist trotz des Engagements der Autonomen Provinz Bozen für die Rechte von Menschen mit Behinderungen, insbesondere durch das Landesgesetz Nr. 7/2015, die Integration einer geschlechtsspezifischen Perspektive noch begrenzt.
Das Projekt SEEDS zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen, indem Reformen und Instrumente vorgeschlagen werden, die die Stimmen, Rechte und Selbstbestimmung von Frauen und LGBTQIA+-Personen mit Behinderungen, chronischen oder seltenen Erkrankungen in den Mittelpunkt stellen. Insbesondere verfolgt das Projekt drei Ziele:
In der Anfangsphase des Projekts, die eine Dauer von zwei Jahren haben wird, sollen Frauen und LGBTQIA+-Personen mit Behinderungen, chronischen und/oder seltenen Erkrankungen einbezogen werden, die bereit sind, an einem qualitativen Interview teilzunehmen. Aus diesem Grund hat die Projektleiterin, Dr. Carla Reale, den Dachverband kontaktiert.
Die Interviews können auf Italienisch, Deutsch oder Englisch stattfinden – am Ort und in der Form (persönlich oder online), die für die befragte Person am besten geeignet sind.
Interessierte werden gebeten, sich an Dr. Carla Reale zu wenden:
E-Mail: careale@eurac.edu, Tel. 0471 055 765
Weitere Informationen zum Projekt:
https://www.eurac.edu/it/projects/seeds
LGBTQIA+-Personen mit Behinderungen, chronischen oder seltenen Erkrankungen erleben häufig Unsichtbarkeit, geringere Autonomie sowie Hindernisse beim Zugang zu Bildung, Arbeit und sozialem Leben – Faktoren, die das Risiko geschlechtsspezifischer Gewalt erhöhen und die Ausübung sexueller und reproduktiver Rechte einschränken. In Südtirol ist trotz des Engagements der Autonomen Provinz Bozen für die Rechte von Menschen mit Behinderungen, insbesondere durch das Landesgesetz Nr. 7/2015, die Integration einer geschlechtsspezifischen Perspektive noch begrenzt.
Das Projekt SEEDS zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen, indem Reformen und Instrumente vorgeschlagen werden, die die Stimmen, Rechte und Selbstbestimmung von Frauen und LGBTQIA+-Personen mit Behinderungen, chronischen oder seltenen Erkrankungen in den Mittelpunkt stellen. Insbesondere verfolgt das Projekt drei Ziele:
- 1. Bewertung der normativen Rahmenbedingungen und Politiken durch die Analyse des Landesgesetzes Nr. 7/2015 und der damit verbundenen Regelungen aus einer intersektionalen und gendersensiblen Perspektive.
- 2. Untersuchung der Lebensrealitäten von Frauen und LGBTQIA+-Personen mit Behinderungen in Südtirol, mit besonderem Fokus auf geschlechtsspezifische Gewalt sowie sexuelle und reproduktive Rechte.
- 3. Entwicklung praxisnaher Empfehlungen auf der Grundlage realer Erfahrungen und konkreter Barrieren, in Zusammenarbeit mit lokalen Stakeholdern, zur Stärkung von Rechten, Wohlbefinden und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen.
In der Anfangsphase des Projekts, die eine Dauer von zwei Jahren haben wird, sollen Frauen und LGBTQIA+-Personen mit Behinderungen, chronischen und/oder seltenen Erkrankungen einbezogen werden, die bereit sind, an einem qualitativen Interview teilzunehmen. Aus diesem Grund hat die Projektleiterin, Dr. Carla Reale, den Dachverband kontaktiert.
Die Interviews können auf Italienisch, Deutsch oder Englisch stattfinden – am Ort und in der Form (persönlich oder online), die für die befragte Person am besten geeignet sind.
Interessierte werden gebeten, sich an Dr. Carla Reale zu wenden:
E-Mail: careale@eurac.edu, Tel. 0471 055 765
Weitere Informationen zum Projekt:
https://www.eurac.edu/it/projects/seeds
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