14.05.2026
Austausch mit Landeshauptmann Kompatscher und den Landesräten Pamer und Messner
Dachverband - AusschussHerausforderungen im Sozial- und Gesundheitswesen sowie die Zusammenarbeit zwischen Land und drittem Sektor standen im Mittelpunkt eines Treffens zwischen der neuen Präsidentin des Dachverbands für Soziales und Gesundheit DSG Roberta Rigamonti, ihrem Vize Richard Stampfl, DSG-Geschäftsführer Günther Sommia, Landeshauptmann Arno Kompatscher, Soziallandesrätin Rosmarie Pamer und Gesundheitslandesrat Hubert Messner in Bozen.
Demografischem Wandel gemeinsam begegnen
Diskutiert wurden insbesondere der Fachkräftemangel, der im Sozialbereich besonders spürbar ist, sowie der demografische Wandel. Ein weiterer Schwerpunkt war die Rolle der Freiwilligen im Sozial- und Gesundheitsbereich. Dabei ging es um die Stärkung des Ehrenamts und die gezielte Einbindung junger Menschen, etwa durch Ferieneinsätze für Jugendliche. Landeshauptmann Kompatscher unterstrich die Bedeutung des Dachverbands: „Der Dachverband für Soziales und Gesundheit ist ein wichtiger Ansprechpartner für die gemeinsame Arbeit, vor allem bei den Herausforderungen in Bezug auf den Fachkräftemangel und den demografischen Wandel“, sagte Landeshauptmann Kompatscher. Er dankte den rund 70 Mitgliedsorganisationen des Verbands für ihren wertvollen Beitrag und ihren kontinuierlichen Einsatz im Interesse der gesamten Gesellschaft.
Passgenaue Angebote und mehr Vernetzung angepeilt
Landesrätin Pamer sprach über neue Formen der Zusammenarbeit mit der öffentlichen Verwaltung. Co-Programmierung und Co-Projektierung sollen künftig stärker genutzt werden. Entsprechende Leitlinien werden laut Pamer in den kommenden Wochen in der Landesregierung behandelt. „Gemeinsames Planen schafft bessere und passgenauere Angebote“, sagte Pamer.
Landesrat Hubert Messner verwies auf gemeinsame positive Erfahrungen mit den Gemeinschaftshäusern. Am Beispiel des Gemeinschaftshauses in Neumarkt zeige sich, dass die Kooperation von Gesundheit, Sozialem und drittem Sektor gut angelaufen sei. „Die Vernetzung vor Ort funktioniert und stärkt die Versorgung“, sagte Messner.
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